Verdienter Erfolg am Wienerberg
SV Wienerberg : Admira Technopool 3 : 0 ( 1 : 0)
Mit einem derart souveränen Auftritt hätte man im Vorfeld dieser Partie nicht rechnen können. Man musste nach dem Verzicht auf Lipphart und Kurta damit rechnen, dass die Qualität unseres Spieles leiden würde, aber scheinbar genau das Gegenteil war der Fall. Die an 5 Positionen veränderte Mannschaft zeigte Geduld, Kampfgeist und überzeugte auch spielerisch. Trotzdem muss man Lippi und Manuel für die gute Zusammenarbeit und tolle Spiele danken und ihnen viel sportlichen Erfolg für ihre weitere Zukunft wünschen. Im gleichen Atemzug muss man aber auch die fehlerlose Leistung von Erünal und die wie immer vorbildhafte kämpferische Leistung von Ottersböck erwähnen, die beide ihr Debüt in dieser Saison feierten. Das Spiel lief zu Beginn wie auf einer schiefen Ebene ab, denn Wienerberg zog sich meist mit allen 11 Spielern tief in die eigene Hälfte zurück. Dementsprechend groß war der Anteil am eigenen Ballbesitz zu unseren Gunsten. Auf die erste Torchance mussten wir aber 20 Minuten warten – Siegl kommt nach Zuspiel von Akaslan einen Tick zu spät und lupft den Ball neben das Tor. Nach 2 gefährlichen Angriffen der Heimischen mit schüchternen Reklamationen wegen angeblichem Handspiel klingelte es nach einer halben Stunde erstmals im Wienerberger Kasten. Akaslan ist nach einem Korner per Kopf zur Stelle und erzielt das 1:0. Dann folgt unsere beste Phase, in der wir aber die Konfusion in der Wienerberger Defensive nicht zu einem weiteren Tor nutzen konnten. Solo von Tuna, Pass auf Mena und ein Ferserl von Siegl. Leider genauso wenig erfolgreich wie ein Direktschuss von Siegl nach Pass von Tuna. Dann nutzt Siegl seine Schnelligkeit, läuft den Innenverteidigern auf und davon, aber der Tormann wehrt zur Ecke ab. Aus diesem Korner hätte Merkl beinahe das 2:0 erzielt…
Gleich nach der Pause eine Riesenchance für Wienerberg, die glücklicherweise nicht in einem Torerfolg geendet hat. Dadurch wurden wir aber scheinbar gleich wachgerüttelt und Bertl Siegl hätte in der Folge bei etwas mehr Kaltschnäuzigkeit wohl wieder die Führung in der Torjägerliste übernehmen können. Zuerst ein Schuss im Strafraum, dann läuft er nach Pass von Tuna wieder der Innenverteidigung davon, schießt aber knapp daneben, dann eine Aktion wie im Training: Statzberger auf Tuna, der legt ab auf Siegl - aber leider daneben. Genauso wie nach einer Kopfballvorlage von Statzberger, als Bertl sich den Ball zu weit vorlegte und dadurch der Winkel zu spitz für einen präzisen Torschuss wurde. All das spielte sich innerhalb von 5 Minuten ab…. Wie man es richtig macht, zeigte nach einer Stunde unser Mittelfeldmotor Akaslan, der nach Pass von Siegl den Ball ruhig und überlegt in die Maschen setzt. Dass es unser Goalgetter nicht verlernt hat, zeigt er 10 Minuten vor dem Ende, als er einen Pass in die Tiefe von Tuna eiskalt zum 3:0-Endstand verwertet. Gegen Ende der Partie feierten auch Lovrinovic und Ehold ihren Einstand in der Kampfmannschaft.










