Admira Technopool-SV Wienerberg

0:2 (0:2)

Enttäuschende Heimniederlage

Leider mussten wir im 13. Spiel der Saison unsere 2. Niederlage hinnehmen, was auch gleichbedeutend war mit dem Sturz von der Tabellenspitze und dem Verlust der weißen Heimweste. Ohne die Leistung unserer Gäste vom Wienerberg schmälern zu wollen war es in Summe gesehen eine absolut unnötige Niederlage, die auf fehlenden Teamgeist, mangelnde Konsequenz und Konzentration gepaart mit einem Schuss Überheblichkeit in der ersten Hälfte zurückzuführen war. In den zweiten 45 Minuten hat man aber ein anderes (freundlicheres) Gesicht unserer Mannschaft gesehen – denn abgesehen von unzureichender Effizienz im Abschluss kann man ihr in der zweiten Hälfte keinen Vorwurf machen. Das Spiel lief wie auf einer schiefen Ebene in Richtung Wienerbergs Tor ab – einzig und allein der Torjubel blieb aus.

Wir waren zwar auch in Hälfte 1 im Spiel leicht überlegen, spielten auch die sehenswerteren Spielzüge, konnten aber keinen Angriff wirklich richtig zu Ende spielen. So kamen wir nach einer halben Stunde zur ersten nennenswerten Torchance. Erdi setzt sich über unsere rechte Seite durch, bringt den Ball auch zur Mitte – Ludwey kann aber die Kopfballvorlage von Ehold mit dem Kopf nicht verwerten. Die letzten 5 Minuten der 1. Hälfte haben dann das Spiel zu unseren Ungunsten entschieden: Zuerst gewinnt Ludwey als letzter Mann zwar noch das 1 gegen 1 Duell, sein verunglückter Rückpass wird aber zur Vorlage für den Wienerbergstürmer, der trocken einnetzen kann. Wir hatten den Schock noch nicht einmal richtig verdaut, da setzt Wienerberg aus einem Konter einen drauf und erhöht auf 2:0. Die erste Chance auf den Anschlusstreffer verpasst Baskarad per Kopf nach einer Ehold Flanke. Dann dribbelt sich der in den Sturm beorderte Innenverteidiger Ludwey in den Strafraum, verzieht aber knapp. Auch Erdi macht es 10 Minuten vor dem Ende nicht besser – er vergibt aus aussichtsreicher Position. Die letzte und wohl größte Torgelegenheit war eine Doppelchance für Ehold und Ludwey, die aber leider auch nicht verwertet werden konnte.

Nun sind wir aus der Rolle des Gejagten in die des Jägers geschlüpft und können in der nächsten Woche nur mit einem Dreier gegen den Ersten Stadlau die Tabellenführung zurückerobern.