Heiß umkämpfter Derbyheimsieg
Admira Technopool – SV Gerasdorf 2 : 1 ( 2 : 1 )
Die Ausgangssituation vor diesem Spiel gegen den Tabellendritten kann man nicht gerade als rosig bezeichnen. Einige Ausfälle in der Kampfmannschaft und das parallel stattfindende Spiel der U18 verschafften sogar dem seit Sommer nicht mehr spielenden aber topfitten und voll austrainierten Roli Suppan ein knapp 80minütiges Comeback. Und um den Altersschnitt komplett in die Höhe zu schrauben durfte sogar der Trainer über die volle Distanz ran.
Im Spiel merkte man beiden Mannschaften an, dass sie auf alle Fälle gewinnen wollen, wobei die Gerasdorfer zumeist mit hohen Bällen und Spielverlagerungen agierten und wir auf unser 4:2:3:1 – System mit einer kompakten und stabilen Defensive und schnellen Kontern über unsere Offensivspieler Ljubos-Lovrinovic-Ehold und unserem Stoßstürmer Baskarad vertrauten. Wir wurden in der Rückrunde das erste Mal so richtig gefordert und brachten mit tollem Kampfgeist und Einsatz, Routine und Moral die 3 Punkte ins Trockene.
Wir benötigten einige Minuten um unseren Spielrhythmus zu finden und fanden durch Baskarad unsere erste Gelegenheit vor. Nach 20 Minuten ein Angriff über unsere linke Seite über Ehold und Ottersböck. Unser Kapitän tankt sich unwiderstehlich durch und seine scharfe Hereingabe wird zunächst von Freund und Feind verpasst. Von ganz hinten schwindelt sich aber Kunz heran und schiebt den Ball ganz trocken zur Führung ins Netz. Bereits der 2. Treffer unseres rechten Außenverteidigers hintereinander. Nach einer halben Stunde hatten wir die Chance auf das 2:0 und mussten prompt aus dem Gegenstoß den etwas strittigen Ausgleichstreffer hinnehmen. Einerseits wäre vielleicht auf Abseits zu entscheiden gewesen und andererseits war ein Handspiel des Gegners dabei. Wir ließen uns davon aber nicht beirren und können knapp vor der Pause neuerlich in Führung gehen. Diesmal setzt Ludwey den rechts startenden Ljubos ein und dessen Stanglpass schlenzt der heute sehr agile Baskarad gekonnt ins Tor.
In der 2. Hälfte drückten uns die Gerasdorfer zwar hinten rein, aber unsere blendend disponierte Abwehrreihe rund um Torhüter Peklinger war einfach nicht zu knacken. Gerasdorf war zwar dominant, aber es fehlten ihnen die klaren Torchancen und so blieben sie ein ums andere mal 20 Meter vor dem Tor hängen. Das gab uns immer wieder die Gelegenheit gefährlich zu kontern, aber leider brachten Baskarad, Lovrinovic und Ljubos den Ball nicht ins Tor. Auch aus Standardsituationen waren wir gefährlich. Ein scharfer Ludwey-Freistoß verfehlte das Kreuzeck nur knapp und ein Breiteneder-Kopfball landet leider nur an der Innenstange.
Somit ist der Sieg allemal verdient, war aber heiß umkämpft.
Torschützen: 1:0 Kunz (20.)
2:0 Baskarad (40.)










