Erste Punkteverluste im Frühjahr

SR Donaufeld – Admira Technopool 3:3 (2:2)

.... und das mit tatkräftiger Unterstützung des Unparteiischen, der heute nicht seinen besten Tag hatte, denn 2 der 3 Gegentreffer gingen auf sein Konto. Zunächst eine Fehlentscheidung beim Freistoß, der zum Ausgleich führte (Ludwey spielt eindeutig den Ball) und danach ein Elfmeter für Donaufeld 5 Minuten vor dem Ende den man als schlechten Witz einstufen kann. Ehold hat angeblich zu energisch um den Ball gekämpft…. Und zum Drüberstreuen schließt er mit Stefan Kunz noch den ruhigsten aller Spieler wegen Beleidigung aus – nur weil er hinter seinem Rücken aus einem Rudel an Spielern ein Schimpfwort gehört hat. Aber Schade dass der Schiri so im Mittelpunkt stand, denn auch vom Spiel gab es viele interessante Szenen.

13:2 – so war die ungefähre Verteilung an klaren Torchancen – und so müssen wir uns wohl an die eigene Nase fassen denn wir hatten den Sieg selbst in der Hand. Bereits nach 3 Minuten der erste schöne Spielzug, der Ball landet im Tor, aber der Schiri gibt Abseits. In der 7. Minute Maßflanke von Talpa lang in den Strafraum auf Baskarad, der lässt abtropfen auf Zaloudek und unser Neuzugang erzielt mit einem Direktschuss die Führung. Dann setzt sich Ottersböck unwiderstehlich über links durch und seine Hereingabe setzt Baskarad knapp neben den Pfosten. Dann der bereits erwähnte Freistoßausgleich und gleich darauf die Führung für Donaufeld aus einem schönen Weitschuss. Es dauerte einige Minuten bis wir den Schock verdaut hatten. Zunächst scheitert Erünal mit einem Kopfball am Ausgleich, aber in Minute 35 kann diesen dann Ehold besorgen. Er erobert sich im Mittelfeld den Ball, setzt sich dynamisch durch, spielt auf Baskarad, bekommt den Ball in den Lauf und donnert das Leder humorlos ins kurze Kreuzeck. Den letzten Schuss vor der Pause von Talpa kann der Tormann gerade noch zur Ecke abwehren. Gleich nach Wiederanpfiff rückt zweimal der in der Pause eingewechselte Peric ins Rampenlicht und scheitert jeweils mit seinem schwächeren rechten Fuß. Dann setzt sich Baskarad ideal gegen 2 Donaufelder durch, steckt durch auf Zaloudek der allein vor dem Tormann auftaucht aber nicht verwerten kann. Dann ist es dreimal Baskarad selber der die Führung am Fuß hat. Beim ersten Versuch war noch Pech bei seinem Direktschuss mit links dabei, dann aber zweimal wohl auch Unvermögen, denn er taucht jeweils allein unmittelbar vor dem Donaufelder Schlussmann auf und bringt den Ball nicht ins Tor. Auch Ludwey und Micanovic vergeben beide per Kopf aus aussichtsreicher Position. Und dann die verhängnisvollen letzten 5 Minuten mit dem Elfer, der Roten Karte und dem Ausgleich in letzter Minute durch Erünal nach einem Gestocher aus einem Eckball.

Fazit: Auf der einen Seite muss man ein wenig hadern wegen der vielen vergebenen Chancen, auf der anderen Seite spricht die Moral eindeutig für unser Team, denn eine Niederlage wäre absolut unverdient gewesen.

Torschützen:           0:1 Zaloudek (7.)

                               2:2 Ehold (35.)

                               3:3 Erünal (90.)