Herber Rückschlag
Süssenbrunn – Admira Technopool 3:1 (2:1)
Im Rennen um den U-23-Meistertitel ist unser bislang komfortabler Vorsprung auf nun mehr 2 Punkte zusammengeschmolzen, nachdem wir gegen biedere Süssenbrunner eine nicht unverdiente Niederlage einstecken mussten. Bitter war vor allem die Tatsache, dass das Spiel eigentlich zu unseren Gunsten verlaufen ist. Nach einem anfänglichen Geplänkel konnten wir das Spiel trotz personeller Engpässe bestimmen und aus einem Korner die Führung erzielen. Einige Spieler verpassen den Ball, Peric steht am langen Eck und köpft zur Führung ein. Knapp danach hätte er uns sogar mit 2:0 in Führung bringen können. Nach einer Kopfballvorlage durch Ottersböck steht Peric allein vor dem Tormann, sein Heber verfehlt aber leider den Kasten. In dieser Phase haben wir das Spiel eigentlich im Griff, spielen einige gefällige Aktionen, der finale Pass will aber leider nicht gelingen – entweder stehen wir im Abseits oder das Zuspiel ist zu ungenau. 5 Minuten vor der Pause dann eine ungestüme Attacke von Jovanovic im Strafraum, Elfmeter und Süssenbrunn gleicht aus. Peki war zwar mit den Fingerspitzen noch dran, aber der Schuss war zu scharf und zu platziert. Zum Drüberstreuen kann Süssenbrunn sogar noch vor der Pause in Führung gehen. Nach einem Stanglpass geht der Ball via Innenstange ins Netz. Unsere guten Vorsätze aus der Kabine waren nach 5 Minuten in der 2. Hälfte rasch verpufft. Nach einem Korner wird der Ball außerhalb des Sechzehners abgewehrt und ein Süssenbrunner kommt zum Schuss. Der Ball wird abgefälscht und findet unhaltbar den Weg ins Tor. Nun schienen wir demoralisiert, es gab kein sichtbares Aufbäumen und wenn, dann mit untauglichen Mitteln. Wir liefen uns immer wieder 20-30 Meter vor dem gegnerischen Tor fest und gaben unsere Ordnung auf. Nun machte sich das Fehlen einiger Stammkräfte bemerkbar, ohne die Leistung unserer 6 U-18-Spieler schmälern zu wollen. Aber genau in dieser Phase des Spiels konnte man sehr stark den Unterschied zwischen Nachwuchs- und Erwachsenenfußball erkennen. Wir spielten bis zum Schlusspfiff nur einen einzigen Angriff ordentlich zu Ende, als Shenol schön in die Gasse auf Peric spielt, der jedoch vergab. Gott sei Dank waren auch die Heimischen bei einigen Kontersituationen nicht mit dem nötigen Nachdruck am Werk. Erwähnenswert sei noch ein Lattenkracher aus 20 Metern, bei dem wir Glück hatten, nicht noch einen weiteren Gegentreffer hinnehmen zu müssen.










