Ein Unentschieden wie eine gefühlte Niederlage…
1.SSC - Admira Technopool (0:2)
…so könnte man das Ergebnis in diesem Spiel in einem Satz beschreiben. Eigentlich müsste man nur voll des Lobes sein für den Auftritt unserer Jungs, wenn da nicht diese verflixten letzten 10 Minuten gewesen wären. Zuvor haben wir alles richtig gemacht. Wir spielten mit 100%igem Einsatz, kreierten unzählige Torchancen, präsentierten uns als geschlossene Einheit und waren sowohl taktisch als auch spielerisch überlegen. Gleich nach wenigen Minuten eine herrliche Aktion vorbereitet von Ehold und Selimovic, die mit einem wuchtigen Schuss knapp neben dem Tor durch Murselovic endete. Dann unsere Führung: Micanovic spielt retour auf Ljubos und sein scharfer Schuss passt genau und unhaltbar unter die Latte. Knapp darauf scheitert abermals Ljubos mit einem tollen Freistoß. Nach 20 Minuten dann ein Traumpass von Ehold auf den sich ideal freisprintenden Ottersböck und der schupft den Ball über den Goalie zum 2:0. Bei einem schön vorgetragenen Konter über Selimovic und Murselovic kommt Ljubos bei der Hereingabe um einen Schritt zu spät und einen Freistoß von Selimovic kann der Tormann gerade noch zur Ecke klären. Auch nach einem seitlichen Ehold-Freistoß fehlt nicht viel – Ottersböck trifft nur das Außennetz. Das waren aber alles nur Halbchancen im Gegensatz zu den riesengroßen Torchancen in der letzten Viertelstunde der ersten Hälfte. Den Beginn macht Selimovic, als er nach einem Alleingang am Tormann scheitert. Dann wird ein Ottersböck-Schuss abgefälscht und Murselovic scheitert mit dem Nachschuss. Auch Ehold hatte mit einer riesengroßen Doppelchance das 3:0 am Fuß. Den Abschluss macht neuerlich Selimovic als er allein auf den Schlussmann zuläuft aber zu lässig den Ball lupfen möchte. Die einzige nennenswerte Gefahr für unser Tor war ein Lattenpendler nach einem Weitschuss. Gleich nach Wiederanpfiff eine schöne Aktion, eingeleitet durch Selimovic und Kunz. Dessen Maßflanke kann Ottersböck leider nicht verwerten – eine weitere Großchance wurde vergeben. Danach hatte es unser Kapitän am Kopf, das Spiel zu entscheiden. Nach toller Vorarbeit von Selimovic und Ljubos trifft er aber nicht ins Netz. Mit seinem ersten Ballkontakt hat dann der frisch ins Spiel gebrachte Shenol eine Riesenchance. Idealpass von Jovanovic und Shenol läuft allein auf den Tormann zu. Seinen Heber kann der Tormann abwehren, beim Nachschuss von Murselovic ist er aber machtlos. Aber leider kann ein Verteidiger den Ball noch auf der Linie regelkonform abwehren. Ein Distanzschuss von Ljubos und ein Alleingang von Ottersböck blieben auch ohne Torerfolg. Dann die verhängnisvollen letzten 10 Minuten. Zuerst ein Fehler unserer Innenverteidigung, ein Stürmer taucht allein vor Peki auf, der bewahrt uns aber mit einem tollen Reflex vor dem Anschlusstreffer. Kurz darauf muss er aber nach einem Weitschuss erstmals hinter sich greifen – 1:2. Und in der 90. Minute dann der Todesstoß, als ein Simmeringer den Ball ins lange Eck spitzeln kann. Nach diesem unglücklichen Spielverlauf können einem unsere Burschen direkt leidtun, dass sie (beinahe) mit leeren Händen dastehen.










