Gratulation zum 2. Platz, aber…
Stadlau : Admira Technopool 3 : 0 ( 0 : 0 )
…das Ganze auch mit ein bisschen Wehmut und einem weinenden Auge, denn bis zur Schlussviertelstunde waren wir drauf und dran, den für den Meistertitel notwendigen Sieg einzufahren. Wir brachten trotz toller Gelegenheiten aber das Runde nicht ins Eckige und so mussten wir schweren Herzens als faire und sportliche Verlierer den Stadlauern zum ersten Platz gratulieren. Bei unseren Burschen merkte man von der ersten Minute, dass sie topmotiviert und mit der richtigen Einstellung ans Werk gingen. Tempofußball, Kampfgeist und die Einhaltung der taktischen Vorgaben wurden hervorragend umgesetzt und so entwickelte sich diese Begegnung zu einem Endspiel auf hohem Niveau. Den ersten Warnschuss gaben die Stadlauer nach 20 Minuten ab, der Ball landete aber zum Glück an der Latte. Danach fanden wir aber immer besser ins Spiel und aus einem herrlich vorgetragenen Konter fiel beinahe unsere Führung. Doppelpass Ljubos mit Micanovic tief in der eigenen Hälfte, Tempolauf von Ljubos übers halbe Feld, präziser Pass auf Murselovic, der scheitert aber allein vor dem Tor am Stadlauer Schlussmann. Nach 35 Minuten landet ein Kopfball von Murselovic im Tor, der Schiedsrichter entscheidet aber auf Abseitsstellung unseres Stürmers. 3 Minuten vor der Pause konnte sich erstmals Patryk Nowak im Tor auszeichnen; mit einer gekonnten Parade fischt er einen scharfen Kopfball aus dem Eck. Überhaupt legte der mit 15 Jahren jüngste Spieler am Platz eine wahre Talentprobe ab und blieb bis zum Ende fehlerfrei. Nach der Pause begann dann unsere stärkste Phase. Mit viel Einsatz konnten wir den Stadlauern bereits im Mittelfeldbereich den Ball abjagen und kamen immer wieder gefährlich vors Tor. Balleroberung durch Ljubos, der Ball wird von Murselovic in den Lauf auf Shenol gespielt, unser Stürmer läuft alleine von halblinks Richtung Tor – schießt aber daneben. In der 55. Minute knallt Ludwey nach einem Korner den Ball aus 5 Metern übers Tor. Kurz darauf die nächste 1:1-Situation – diesmal ist es wieder Murselovic der allein vor dem Tormann nicht ins Netz trifft. Dann die verhängnisvolle 75. Minute. Wieder ein Angriff über unsere rechte Seite mit toller Flanke unseres Wirbelwindes Sezer, bei der Shenol leider knapp zu spät kommt und nur die Fußspitze zum Ball bringt. Praktisch im Gegenstoß dann der 0:1 Rückstand. So knapp liegen Erfolg und Misserfolg beisammen. Zum Drüberstreuen erhält Ludwey wegen zu forscher Kritik die Ampelkarte und mit einem Mann weniger waren wir nicht mehr in der Lage, das Spiel zu drehen. Wir rannten zwar weiter bis zum Abpfiff mit dem Mute der Verzweiflung an, ein Tor blieb uns heute aber verwehrt und wir wurden dann auch eiskalt klassisch ausgekontert. Ein weiteres Gegentor 5 Minuten vor dem Ende und ein Treffer in der Nachspielzeit bedeuteten eine vor allem in dieser Höhe absolut unverdiente Niederlage.










