2 verschenkte Punkte

Alles in allem war der Verlust der weißen Weste am heutigen Tag absolut unnötig gewesen.

 

Obwohl wir in der ersten Hälfte dem Gegner zwar einige Räume für Torchancen zukommen ließen und die Ordnung nicht immer gestimmt hat, ergaben bereits die ersten 45 Minuten ein klares Plus an Torgelegenheiten und Spielanteilen.

 

Mit dem einsetzenden Regen in der 2. Spielhälfte waren wir dann absolut tonangebend und spielbestimmend, vergaben aber zu viele Möglichkeiten.

 

Das Spiel begann mit einer Unachtsamkeit der gesamten Defensive – nach 1 Minute wären wir beinahe in Rückstand geraten.

 

Dann die 9. Minute Ballgewinn nach einer Ecke für TWL, Konter über Selimovic und Ferdi, der auch zur Führung einnetzt.

 

Da schien es, als ob wir unseren Erfolgslauf fortsetzen könnten.

 

Eine Traumaktion über mehrere Stationen mit ein mal Berühren blieb ebenso unbelohnt wie ein Konter über Ferdi und Selimovic, den Lovrinovic mit einem Stangenschuss abschloss.

 

Nach einem schnell abgespielten Freistoß ist es abermals zweimal Lovrinovic, der den Ball nicht im Tor unterbringen kann.

 

Nach knapp einer halben Stunde dann der Ausgleich in einer Phase, als uns die Hausherren ebenbürtig waren, weil wir sie ungehindert spielen ließen.

 

Beim Gegentreffer sah Peklinger noch unglücklich aus, weil er den Ball erst spät gesehen hat, aber knapp vor der Pause verhindert er mit einem tollen Reflex den Rückstand.

 

Die zweite Halbzeit beginnt mit der Szene des Spiels.

 

Ottersböck übernimmt einen Abpraller aus ca. 30 Metern direkt und voll aus dem Lauf.

 

Der Schuss geht wie ein Strich an die lange Stange und prallt ins Feld zurück.

 

Leider kann Selimovic den 2. Ball nicht verwerten. Danach ist es neuerlich Selimovic, der beim Versuch, den Tormann zu überspielen scheitert.

 

Team Wiener Linien kommt zwar auch noch zu sporadischen Möglichkeiten, aber angetrieben vom heute sehr starken Ehold diktieren wir eindeutig das Spielgeschehen.

 

Mehrere Schüsse (Selimovic, Ludwey, Salkic, Ferdi, Hadzic) verfehlten ebenso ihr Ziel wie ein Kopfball von Ottersböck.

 

Man kann unseren Jungs speziell in der zweiten Halbzeit keinen Vorwurf machen, sie haben alles unternommen um unseren Siegeslauf zu prolongieren.

 

Aber das war eines jener Spiele, in denen man noch lange nachspielen hätte können, ohne dass wir ein Tor erzielen würden.

Tore: 1:0 Ferdi Barcin (9.); 1:1 Kalfa (28.);

 

Karten: gelbe:  Ludwey (89. Foul);

 

Zuschauer: 20