Hoher Sieg mit Anlaufschwierigkeiten
Admira Technopool-Austria XIII 8:2
In der ersten Halbzeit taten wir uns schwer um gegen einen extrem auf Defensive ausgerichteten Gegner unseren Spielrhythmus zu finden. Die Abstimmung innerhalb der einzelnen Formationen passte noch nicht, das Spiel nach vorne funktionierte nur zu Beginn und trotz Überzahl in der Defensive fanden die XIII-er zu viele Möglichkeiten vor. In der ersten Viertelstunde gab es einige dynamische Vorstöße von Peric, Mena und Selimovic über die Seiten ohne zählbare Erfolge. Nach 11 Minuten zappelt der Ball aber zum ersten Mal im Netz. Mena in die Tiefe auf Shenol und der zieht unhaltbar ab ins lange Eck. In der 15. Minute ist es abermals Shenol. Sein Schuss prallt von der Stange ins Feld zurück und Zaloudek verstolpert den Abpraller. Dann fällt aus dem ersten Angriff von Austria XIII der Ausgleich und wir verlieren in der Folge unsere Überlegenheit und müssen schlussendlich noch froh sein, nicht mit einem Rückstand in die Pause zu gehen.
Ab der 50. Minute ist unser Team aber nicht mehr aufzuhalten und 6 Tore innerhalb von 25 Minuten brachten die Wende. Zaloudek erkämpft sich den Ball, Selimovic tankt sich durch und seinen Stanglpass drückt Shenol über die Linie. Dann glänzt neuerlich Selimovic als Vorbereiter über rechts; diesmal ist Zaloudek aus einem Gestocher der Nutznießer. Dann streift noch ein Peric-Kopfball knapp über die Latte ehe Musti ideal in den Lauf von Zaloudek spielt, der umkurvt noch den Tormann und erzielt seinen zweiten Treffer. Beinahe hätte er sogar einen Hattrick erzielt, scheitert aber nach Traumpass von Shenol.
Nach 70 Minuten setzt sich Dino Murselovic dynamisch durch, bedient Shenol optimal und der setzt mit einem Schupferl den Ball in die Maschen. In dieser Tonart ging es munter weiter.
72. Minute: Mena schießt vom Strafraumeck ins lange Eck – 6:1. Wieder nur 2 Minuten später erzielt Shenol nach Vorlage der gegnerischen Hintermannschaft seinen vierten und letzten Treffer. Dann standen 10 Minuten der Geschenkeverteilung am Programm und verhinderten ein mögliches zweistelliges Ergebnis. Der Schlendrian schlich sich ein, es gab Fehler im Spielaufbau und wir erhielten das 2:7. Dank Goalie Stanisic gab es aber keinen weiteren Gegentreffer und wir kamen durch Denis Murselovic zu weiteren Gelegenheiten. Den Schlusspunkt setzt Breiteneder mit einem schönen Volley bei seiner ersten Ballberührung nach seinem Eintausch.











