Schwere Auswärtsschlappe!


Team Wiener Linien :

Admira Technopool

 

5 : 1   ( 2 : 1 )

 

Trotz eines Personalengpasses (der einzige fitte Wechselspieler war der Tormann) schafften wir es zumindest mit elf Mann aufs Feld zu laufen. Wir hatten nach 5 Minuten sogar die erste Torchance – einen Drehschuss von Ludwey nach einem Eckball kann der Tormann gerade noch über die Latte drehen. Der Wille war unseren Akteuren wohl anzumerken, die Abstimmungsprobleme waren aber unübersehbar. So war nach 7 Minuten die rechte Abwehrhälfte total verwaist, ein Spieler der Heimischen kommt ungehindert im Sechzehner zum Ball und wird vom ungestüm attackierenden Jovanovic gefoult – gelbe Karte und ein klarer Elfmeter, den TWL zur Führung ausnützt. Nach einer Viertelstunde wird der durchbrechende Omar El-Sayed unsanft im Strafraum gebremst – ebenfalls Elfmeter, den unser Goalgetter vom Dienst Shenol eiskalt verwandelt. Wenige Minuten später brennt es wieder lichterloh in unserem Strafraum, ein Schuss landet an der Kreuzlatte. Wieder nur kurz danach stellen wir auch bei den Lattentreffern auf Gleichstand. Ein Kopfball von Statzberger landet am Querbalken. Und im Gegenstoß – es waren gerade einmal 18 Minuten gespielt – ein deja-vu für Jovanovic. Absichtliches Handspiel im Strafraum, gelbe und rote Karte und Elfmeter. Auch diesmal ist Peklinger knapp dran, kann ihn aber nicht halten. Die Überzahl von Team Wiener Linien währt aber nicht lange, denn bereits 10 Minuten später wird ein Spieler wegen übermäßiger Kritik ebenfalls zum Duschen geschickt. In der ersten Hälfte gibt es nur mehr eine große Torgelegenheit für die Heimelf, die das Spielgeschehen aber bis zur Pause eindeutig beherrscht. Nach dem Wechsel nehmen wir zwar das Spiel in die Hand, wirken zwar dominierend, kommen aber zu keinen nennenswerten Chancen. Die einzige hatte Shenol 20 Minuten vor dem Ende. Danach stürmten wir mit dem Mute der Verzweiflung, liefen uns immer wieder fest und haben hinten um das 3. Gegentor gebettelt. Allein 4 Mal standen die gegnerischen Stürmer allein vor unserem Tor, brachten aber das Kunststück zustande und trafen nicht ins Tor. 5 Minuten vor dem Ende hätte Bala den Spielverlauf auf den Kopf stellen können, aber leider traf er aus 3 Metern nicht am Tormann vorbei. Praktisch aus dem Gegenstoß fiel dann das entscheidende 3:1. Die beiden weiteren Treffer zum 5:1 Endstand waren dann nur noch Draufgabe.

WFV-Spielbericht